KFZ Schaden selbst bezahlen?

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Grundsätzlich ist es so, dass wenn es zu einem Unfall kommt und ein Schaden am eigenen Fahrzeug entsteht, die Kfz Versicherung bzw. die Kaskoversicherung für diesen Schaden aufkommt. Es ist dabei jedoch so, dass wenn die Kfz Versicherung einen Schaden übernimmt, man im Bezug auf den Schadenfreiheitsrabatt hoch gestuft wird – was sich unter Umständen noch Jahre später auf die Höhe des Versicherungsbeitrages, der jährlich zu zahlen ist, auswirkt.

Bei kleineren Unfallschäden in Folge eines Unfalls ist es daher für den Unfallverursacher unter Umständen auf lange Sicht hin günstiger, wenn er die Kosten für die Reparatur an seinem Fahrzeug selbst bezahlt. Früher war es so, dass wenn man einen entsprechenden Schaden verursacht hatte, man nicht so recht wusste, bis zu welcher Höhe es sich lohnt den Schaden selbst zu zahlen. Nachfragen konnte man bei seiner Versicherung, denn den Schaden selbst sollte man dieser unter allen Umständen melden, auch wenn man ihn letztlich selbst begleicht.

Viele Anbieter vermerken inzwischen jedoch auf der Beitragsrechnung inzwischen den Betrag, bis zu welcher Höhe es sich lohnt den Unfallschaden selbst zu zahlen, so dass man nicht hoch gestuft wird, und auch nicht über Jahre hinweg einen höheren Beitrag zahlen muss.

Weist sein Versicherungsanbieter diesen Betrag in der Beitragsrechnung nicht aus, so kann man die Hilfe eines so genannten Grenzwert-Rechners in Anspruch nehmen. Dieser weist dann den Weg – entweder selbst bezahlen, oder aber über die Kfz Versicherung regulieren lassen.

Grundsätzlich gilt:
Dadurch, dass man seinen Schaden am Fahrzeug bis zu dieser Höhe selbst bezahlt, rettet man den über die Jahre hinweg angesparten Schadenfreiheitsrabatt für das kommende Versicherungsjahr.