Die Eskimo Diät

Die Eskimo-Diät stammt von Dr. Reg Saynor und Dr. Frank Ryan. Anfang der 90er Jahre erschien ihr Buch „So schützen Sie ihr Herz“, in dem die Diät beschrieben wird. Schon aus dem Buchtitel ist ersichtlich, dass diese Diät vor allem für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen und zu hohen Blutfettwerten gedacht ist.

Die beiden Wissenschaftler kamen zu der Erkenntnis, dass Kaltwasserfische – da ihr Öl einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren besitzt – einen nahezu perfekten Stoffwechsel besitzen. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind in der Lage, den Cholesterin-Spiegel zu senken.

Die Autoren des Buches empfehlen zwei mal wöchentlich Fisch wie Forelle, Kabeljau, Scholle, Rotbarsch oder Hering zu verzehren. Alkohol, Zucker, Salz und gesättigte Fette sollten vom Speiseplan gestrichen werden. Ein- bis zweimal in der Woche ist ein vegetarischer Tag einzulegen.

In der ersten Woche der Diät ist die Kalorienzahl auf 1.200 Kalorien täglich beschränkt. In der zweiten Woche dürfen täglich bis zu 2.000 Kalorien verspeist werden. Kartoffeln, Reis, Gemüse und Salat ergänzen die Mahlzeiten.

Mangelerscheinungen sind bei der Eskimo-Diät nicht zu befürchten. Die Diät ist ab der 2. Woche auch als Dauerernährung geeignet. Verwendet man weniger Fett, kann sie auch das Gewicht reduzieren.

Die Eskimo-Diät beeinflusst, wie schon oben erwähnt, die Blutfette und die Blutgefäße durch die in den Fischarten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren positiv. Das im Seefisch enthaltene Jod regt die Tätigkeit der Schilddrüse und somit den Stoffwechsel an. Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass zusätzlich zu der Diät noch Fischölkapseln verzehrt werden sollten. Die Notwendigkeit ist umstritten. Schaden können diese Kapseln jedoch nicht.

Von Ernährungsexperten wird diese Diät im Allgemeinen befürwortet. Jedoch sei der Eiweißgehalt zu hoch und der Kohlenhydrate-Anteil zu niedrig. Dennoch überwiegen die Vorteile der Eskimo-Diät.