Bei der Anlage in Fonds sparen

Wie Statistiken belegen sparen immer mehr Deutsche in Form von Fonds. Laut aktuellen Umfragen ist es so, dass jeder 3. Haushalt heute im Bezug auf die Geldanlage auf Investmentfonds setzt. Wenn man dabei aus den vergangenen Jahren (1999-2005, inzwischen dürfte die Zahl weiter angestiegen sein) die Zahlen nimmt, stellt man fest, dass sich die Zahl der Anleger in Investmentfonds dabei fast verdoppelt hat.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat dabei für das zweite Halbjahr 2005 eine Zahl von 29,1 Prozent der Haushalt angegeben, die über Fondsanteile verfügen.
Hingegen waren es im Jahr 1999 noch 14,9 Prozent der Haushalte.

Kauft man heute Fondsanteile, so geht es darum, wie man Kosten sparen kann. Es ist nämlich so, dass die Käufer von Fondsanteilen schon eine hohe Zahl von Aufschlägen zu bezahlen haben. – Das beginnt bei der so genannten Management-Fee. Darüber hinaus sind es aber auch die Ausgabeaufschläge und die Verwaltungsgebühren, aber auch Erfolgsbeteiligungen für die Verwalter der Fonds. Natürlich möchte man als Anleger aber so günstig wie möglich davon kommen. – Auch hier gibt es durchaus Möglichkeiten.

Das Sparen fängt schon beim Ausgabeaufschlag an. Es sind zwar nur einige Prozent vom Preis, den man da am Tag, an dem man bei einem Fonds einsteigt zu entrichten hat. Hier ist die gute Nachricht, dass es auch Fonds gibt ohne Ausgabeaufschlag, wobei diese Fonds dann jedoch im Bezug auf die Verwaltungskosten meist „zuschlagen“.

Damit es auch einem Laien im Bezug auf Fonds möglich ist die doch meist unübersichtlichen Kostenstrukturen der verschiedenen Fonds miteinander zu vergleichen, hat die Fondsbranche  eine Gesamtkostenquote eingeführt, kurz TER.