Bei Fonds immer die Kosten im Blick
Möchte man Fonds erwerben, so sollte man nicht nur einen Blick auf die Rendite werfen, sondern auch darauf wie hoch die Kosten sind die man dafür erst einmal beim Erwerb von Fondsanteilen bezahlen muss.
Wer dabei zum Beispiel die Ausgabenaufschläge sparen möchte, der kann zwar auf Fonds ohne Ausgabenaufschläge zurückgreifen, muss sich aber darüber bewusst sein, dass in diesem Fall die Verwaltungskosten höher sein werden.
Darüber hinaus können beim Kauf von Fonds durchaus auch noch andere Kosten anfallen, wie die Managementgebühren und die Depotbankgebühren. Letztlich ist beim Verkauf der Fonds nicht die ab 01. Januar 2009 wirkende Abgeltungssteuer zu vergessen. Diese beträgt 25 Prozent, zzgl. Soli-Zuschlag und Kirchensteuer.
Im Übrigen eignen sich Fonds, bei denen keine Ausgabeaufschläge zu bezahlen sind und dafür die Verwaltungsgebühren höher sind, lediglich für Anleger die nur kurzfristig investieren möchten. Es ist nämlich so, dass Verwaltungskosten sich schneller amortisieren als die Ausgabeaufschläge. Gezahlt werden müssen beim Erwerb von Fonds aber auf jeden Fall die Managementgebühren, die mit 0,3 bis 3 Prozent zu Buche schlagen.
Diese Kosten decken die technische Abwicklung des Fondsmanagements, wie auch die Kosten für die Rechenschaftsberichte und die Werbe- sowie Verkaufsprospekte ab.
Letztlich möchte aber dann auch noch die Depotbank bezahlt werden, und zwar in Form der Depotbankvergütung.
Januar 19th, 2009 05:46
[...] recorded first by zekdempel on 2009-01-08→ Bei Fonds immer die Kosten im Blick [...]
Januar 21st, 2009 23:13
Vielleicht sollte man noch deutlicher herausstellen, dass bei den sogenannten no-load Fonds die Management Gebühr höher ist und diese natürlich jährlich anfällt.
Ein Vorteil dieser Gebühr ist es höchstens, dass diese natürlich bei der Performance des Fonds berücksichtigt sind, während dies beim Ausgabeaufschlag nicht immer der Fall ist.