Was sind eigentlich Fonds ?

Im täglichen Sprachgebrauch wird für den Begriff „Investmentfonds“ häufig die Kurzform „Fonds“ verwendet. Bezeichnet wird damit ein sogenanntes Sondervermögen, dass mittels gebündelter Geldanlagen zahlreicher Investoren, durch eine Investmentgesellschaft ins Leben gerufen wird. Das Sondervermögen, sprich der Investmentfond, wird nun in einem oder mehreren verschiedenen zuvor festgelegten Anlageprojekten eingesetzt. Das können neben klassischen Wertpapieren beispielsweise auch Immobilien sein.

Durch Investitionen in verschiedene Projekte wird das Risiko für die Anleger minimiert. Sollte sich eine Investition in Summe als Fehleinschätzung herausstellen, wird der Fonds als Ganzer keine großen Verluste einfahren. Um sich als Anleger einen Überblick auf dem umfangreichen Markt der Investmentsfonds machen zu können, werden die Angebote nach verschiedenen Kriterien kategorisiert. Eine gängige Einteilung erfolgt hinsichtlich der Instrumente und gibt damit an, ob der Fonds beispielsweise in Rohstoffe, Immobilien, Aktien oder doch Währungen investiert wird. Eine weitere Möglichkeit ist die regionale Kategorisierung, die Investitionen unter anderem auf Länder oder Kontinente beschränkt. Die spezielle Sortierung nach Sonderstrategien bezieht sich auf Unternehmensgrundsätze, wie beispielsweise ein ethisches Handeln. Weitere Unterscheidungskriterien können unter anderem die Kosten- und Risikostruktur, oder auch die Börsenzulassung sein.

Als Kosten für die Anleger sind der Aufgabeaufschlag sowie der mögliche Rücknahmeabschlag zu berücksichtigen. Hinzu kommt eine Verwaltungsgebühr der Investmentgesellschaft sowie eine mögliche Gebühr abhängig vom Erfolg des Fonds. Zudem erheben einige Banken eine sogenannte Depotgebühr. Investmentfonds können über unterschiedliche Quellen bezogen werden. Dazu zählen neben Banken und weiteren Finanzbetrieben, auch freie Fondsvermittler oder Börsenhändler. Ebenso ist ein Direktkauf bei der Investmentgesellschaft möglich.