Wärmepumpe – eine Investition für die Zukunft
Wärmepumpen werden immer öfter in neu gebauten Häusern eingerichtet, oder in bestehenden Häusern nachgerüstet. Auch in Wintergärten kommen Wärmepumpen immer mehr zum Einsatz. Denn mit einer Wärmepumpe kann man bis zu 50% seiner Heizkosten sparen.
Der Grund dafür ist die günstige und Umweltfreundliche Art, Energie zu gewinnen. Diese kann für die Beheizung des Hauses oder für die Warmwasserbereitung genutzt werden.
Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, wobei die Sole/Wasser Wärmepumpe am häufigsten in Häusern eingebaut wird. Sie bekommt die Wärme durch Erdkollektoren, die ca. 1,5 -2 Meter tief unter der Erde verlegt sind.
Sie sind schlangenförmig und benötigen sehr viel Platz, deshalb werden sie meistens im Garten verlegt. Für Häuser, die keinen großen Garten haben oder einen bereits bepflanzten Garten, ist eine Wärmesonde zu empfehlen.
Eine Wärmesonde wird in tief unter der Erde platziert, wo jederzeit ca. 10 Grad herrschen – auch im Winter. So kann die Sonde genügend Energie das ganze Jahr über
gewinnen.
Für den Wintergarten reicht in den meisten Fällen eine Luft/Wasser Wärmepumpe. Sie ist nicht so effektiv wie eine Sole/Wasser Wärmepumpe, aber auch sehr viel günstiger. Von Vorteil ist auch, dass die Pumpe für den Betrieb nur ca. 30% Strom aus dem Netz benötigt, den Rest bekommt sie durch die Wärme in der Außenluft. Viele Wärmepumpen sind mittlerweile sogar in der Lage, den Wintergarten zu kühlen.
Man kann eine beliebige Temperatur einstellen, die von der Wärmepumpe stets gehalten wird. Sehr angenehm im Sommer, denn da ist es aufgrund des Treibhauseffektes kaum auszuhalten.
Es gibt auch eine Wasser/Wasser Wärmepumpe, die ihre Energie aus dem Grundwasser bekommt. Jedoch ist für den Betrieb eine Genehmigung des Wasserwirtschaftsamtes erforderlich und man sollte eine Pumpe dieser Art nur einbauen, wenn die Wasserquelle langfristig besteht und das Wasser nicht schädlich für die Pumpe ist.
Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank – nur andersrum. Der Kühlschrank entzieht den Lebensmitteln die Wärme und leitet sie nach außen, die Wärmepumpe entzieht der Außenluft, der Erde oder dem Wasser die Wärme und leitet sie dann nach innen.
Viele Wärmepumpen sind bereits in der Lage zu kühlen, besonders angenehm an heißen Sommertagen.

März 11th, 2010 15:09
Hallöchen
Sehr gelungener Post. Da hat mich Yahoo mal wieder an einen genialen Blog geschickt.
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Viele Grüße aus München